"Eine Reise von tausend Meilen beginnt mit dem ersten Schritt."
"Der vollkommene Mensch paßt sich dem Gehabe der Gesellschaft an, ohne sein Selbst zu verlieren."
"Der Tugendhafte ist nicht sprachgewandt,/ der Sprachgewandte nicht tugendhaft."
"Der beste Chef wird von den Mitarbeitern kaum wahrgenommen. Nicht besonders gut ist es, wenn man ihm unterwürfig gehorcht oder ihn mit Überschwang begrüßt. Schlecht ist es, wenn man ihn verabscheut. Von einem guten Chef, der wirkungsvoll arbeitet, wird man nach vollbrachter Arbeit und erreichten Zielen sagen: "Das haben wir ohne ihn geschafft!""
"Nur der Dumme muß alle Erfahrungen selber machen."
"Zur Förderung des Menschen, zur Entwicklung des Geistigen ist das Lassen das höchste Mittel."
"Ich habe drei Schätze, die ich hüte und hege: Der erste ist die Liebe, der zweite ist die Genügsamkeit, der dritte ist die Demut. Nur der Liebende ist mutig, nur der Genügsame ist fähig zu herrschen."
"Um Menschen zu führen, gehe ich hinter ihnen."
"Genug zu haben ist Glück; mehr als genug zu haben, ist Unglück. Das gilt von allen Dingen, aber besonders vom Geld."
"Plant das Schwierige da, wo es noch leicht ist./ Tut das Große da, wo es noch klein ist. Alles Schwere auf Erden beginnt stets als Leichtes. Alles Große auf Erden beginnt stets als Kleines."
"Rede selten nur -/ So will es die Natur."
"Wer viele Schätze anhäuft, hat viel zu verlieren."
"Güte in den Worten erzeugt Vertrauen, Güte beim Denken erzeugt Tiefe, Güte beim Verschenken erzeugt Liebe."
"Auf der Welt gibt es nichts, was weicher und dünner ist als Wasser. Doch um Hartes und Starres zu bezwingen, kommt nichts diesem gleich. - Daß das Schwache das Starke besiegt, das Harte dem Weichen unterliegt, jeder weiß es, doch keiner handelt danach."
"Wer sich selbst besiegt, ist stark."
"Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut."
"Die Wahrheit kommt mit wenigen Worten aus."
"Wahre Worte sind nicht schön. Schöne Worte sind nicht wahr."
"Um sein Nichtwissen wissen ist das Höchste. Um sein Wissen nicht wissen, ist krankhaft."
"Alle Dinge haben Zeiten des Vorangehens und Zeiten des Folgens, Zeiten des Flammens und des Erkaltens, Zeiten der Kraft und Zeiten der Schwäche, Zeiten des Gewinnens und Zeiten des Verlierens. Daher meidet der Weise Übertreibungen, Maßlosigkeit und Überheblichkeit."